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Darf ich dir meinen Papi vorstellen? von Christine Zimmermann -Quelle: www.pray.de

Sag mal, darf ich dir meinen Papi vorstellen? Er ist Hauptmann der mächtigsten Armee, die man sich vorstellen kann. Er hat sehr viel Macht und er ist unfehlbar, musst du wissen. Trotzdem nimmt er sich jeden Tag Zeit für mich. Er ist auch immer da, wenn ich ihn brauche. Aber eigentlich haben wir auch einfach gern Gemeinschaft. Dann spielen wir zusammen, gehen spazieren und unterhalten uns. Er liebt es, wenn ich ihm erzähle, was ich am Tag erlebt habe. Er weiß zwar sowieso schon alles, aber er freut sich trotzdem immer wieder, wenn ich ihm einfach erzähle, was mich bedrückt, was mich erfreut oder was ich erlebt habe. Wie ich schon sagte, er liebt es einfach, mit mir Gemeinschaft zu haben. Zeiten, in der ich einfach nur bin, ohne etwas für ihn tun zu müssen.

Vor einiger Zeit jedoch habe ich etwas Schlimmes getan... ich war ihm ungehorsam. Eigentlich wollte ich das gar nicht, aber irgendwie ist es dann doch passiert. Ich habe mich ganz sehr geschämt. So sehr, dass ich mich zwei Tage lang nicht getraut habe, ihn zu besuchen, geschweige denn, mit ihm zu reden. Irgendwie hatte ich Angst, er würde mich ausschimpfen oder bestrafen. Am dritten Tag suchte er mich schließlich auf. Ängstlich erzählte ich ihm von meinen Ungehorsam. Voller Liebe schaute er mich an und mit einem Lächeln auf den Lippen antwortete er mir:

"Mein liebes Kind. Ich liebe dich und ich kenne dich - besser als du dich selbst kennst. Ich weiß, wie sehr du das Richtige tun willst, aber doch immer wieder schwach wirst. Doch sei getrost, ich kenne alle deine Schwächen. Bedenke dies: Keiner deiner Fehler wird das Universum aus seinen Bahnen werfen! Keiner deiner Fehler wird dich jemals von mir trennen können! Und genauso wenig werde ich wegen irgendeinem deiner Fehler vom Stuhl fallen. Gib mir einfach deine Schwachheit und ich werde durch sie mein Werk tun. Nichts ist für mich unmöglich. Das weißt du doch, oder?
Mein geliebtes Kind. Weißt du nicht, dass ich dir alles vergebe? Du brauchst dich nicht vor mir zu fürchten. Ich liebe dich doch. Ich habe sogar alle Haare auf deinem Kopf gezählt. Es gibt keinen Grund für dich, vor irgendetwas Angst zu haben. Auch nicht vor dieser Welt, denn ich habe sie überwunden. Vertraue mir. Es wird alles gut! Ich bin ja da."

So nahm er meine Hand in seine Hand und zusammen gingen wir weiter auf dem unbekannten Weg. Mir ist er unbekannt, aber ich bin mir sicher, er kennt den Weg genau. Er weiß was kommt und beschützt mich. Ich vertraue ihm. Es wird alles gut.



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Verantwortlich für diesen Bereich ist Nancy vom TeensWeb - Team.