

>"Das hier ist ein gutes Frühstück,
Oma,"
sagte Andy, als er sich noch eine Portion Schinken mit Spiegelei holte.
>"Ja,"
stimmte seine Schwester Julie ihm zu.
>"Ich wünschte, wir würden hier draußen
wohnen. Zu Hause gibt es so viele Dinge, die uns Mum und Dad verbieten, mit den
anderen Kindern zu tun. Ich bin froh, Christ zu sein, aber manchmal wünschte
ich, Christen müßten nicht so anders sein. Warum sind sie anders?"
>"Du findest die Antwort vielleicht in dem
Schinken auf deinem Teller,"
antwortete Opa. Andy und Julie sahen verwirrt aus.
>"Wißt Ihr," fuhr Opa fort,
>"ich habe diesen Schinken selbst
geräuchert. Eine Hauptzutat in diesem Prozeß ist das Salz. Es verhindert,
daß der Schinken schlecht wird. Jesus sagte, Christen sollen das Salz der Erde
sein. Wißt Ihr, was das bedeutet?"
>"Heißt das, wir sollen verhindern, daß
andere Leute schlecht werden?"
fragte Andy.
>"Wie könnten wir das tun?"
>"Wir werden niemals die gesamte Welt der
Sünder verändern,"
sagte Opa.
>"aber wir können Zeugnis geben, wo immer
wir sind. Wir können auch ein Beispiel dafür sein, wie man richtig lebt. Dann
wenigstens können einige Menschen um uns herum von Sünde gerettet
werden."
>"Ich bin mir sicher, ich würde gerne
Jeremy zu Jesus führen,"
sagte Andy.
>"Er ist mein bester Freund."
>"Dann sei ein 'salziger' Christ,
Andy,"
sagte Opa.
>"Gehorche fröhlich den Regeln Gottes und
denen deiner Eltern. Jesus sagte, wenn das Salz seinen Geschmack - seine
Salzigkeit - verloren hat, nützt es niemandem mehr etwas. Es ist geschmacklos.
Genauso ist es, wenn ein Glaubender in Sünde fällt und sein Zeugnis für
Jesus verliert. Das macht das Christenleben geschmacklos, oder nicht
wünschenswert, für Sünder."
>"Oma, kann ich noch mehr Milch
haben?"
fragte Julie.
>"Dieser Schinken macht mich
durstig."
>"Und was denkst du, warum tut er
das?"
fragte Oma. "Wegen dem Salz,"
antwortete Julie.
>"Hey, ich glaub ich hab's! Wenn wir
'salzige' Christen sind, machen wir andere durstig für Jesus."
Oma nickte, während sie Julies Glas füllte.
