

1. Der Tag an dem der Hunger nach dem Herrn anbricht, kommt bald 2. Wir haben zuwenig Erntearbeiter 3. Wir sind nicht vorbereitet Ich will euch von einer Vision erzählen, die mir der Herr gegeben hat. In
dieser Vision geht es um den bevorstehenden Ausbruch des Hungers nach Gott.
Bitte prüft die Vision und fragt Gott. Dann behaltet das in eurem Gedächtnis,
was ihr für gut befindet! Ich sah ein großes Land. In diesem Land ging es arg zu, und die Verbrechen
der Bewohner schrieen zu Gott. Das Land war schon sehr lange dürr, und es
hatte schon lange keine ordentliche Ernte mehr gegeben. Die Bauern waren
verzweifelt. Die meisten von ihnen hatten die Hoffnung auf eine gute Ernte
schon aufgegeben, und gingen ihrem normalen Leben nach. Sie hatten fast keine
Scheunen mehr, und waren auf keine Ernte mehr vorbereitet. Aber es gab einige
Bauern, die hatten die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Sie bauten auf den Herrn
und baten unablässig um Ernte. Sie hatten ihre Scheunen behalten, und waren
bereit für den Tag der Ernte. Dann kam der Herbst, und die Felder waren voll
Korn. Es war eine sehr große Ernte. Der König des Landes sah die Ernte, und
er wusste, das die Ernte auf den Feldern verrotten würde, wenn man sie nicht
bald einhole. Er sandte Kundschafter aus, die ihm meldeten: Die Ernte ist
groß, aber der Arbeiter sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er
Arbeiter in seine Ernte sende! Und der König war sehr traurig. Dann ging er
selbst zu den Bauern und fragte: Wo sind die Scheunen und die Arbeiter. Da
konnten nur die Bauern bestehen, die die Hoffnung auf die Ernte nicht
aufgegeben hatten.
Amos 8,11-12 Siehe, es kommen Tage, spricht Gott, der HERR, da ich einen
Hunger senden werde ins Land, nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst
nach Wasser, sondern darnach, das Wort des HERRN zu hören; da wird man hin und
her wanken von einem Meer zum andern und herumziehen vom Norden bis zum Osten,
um das Wort des HERRN zu suchen, und wird es doch nicht finden.
Lukas 10,2 Und er sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter
sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte
sende!
Johannes 4,35 Saget ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die
Ernte? Siehe, ich sage euch, hebet eure Augen auf und beschauet die Felder; sie
sind schon weiß zur Ernte.
Und der König fragte nicht: Warum bist du nicht bereit? - Sondern er fragte nur: Bist du bereit?
Wir sind die Bauern! Der König ist unser Herr Jesus Christus und die Ernte ist die bevorstehende Erweckung! Die Frage ist, bist du der Bauer der bereit ist, oder bist du der, der die Ernte in die Ferne schiebt und seinem Müßiggang nachgeht? Denn viele schreien zwar jeden Tag zum Herrn nach Erweckung, und der Herr wird ihr Schreien auch erhören. Aber wird es dann nicht so sein wie zu den Tagen Jeremias, dass der Hunger zwar da ist, es aber niemanden gibt, der ihn stillen kann. Wenn der Hunger ausbricht, dann fragt Gott nicht, warum du ihn nicht stillen kannst, sondern nur warum du ihn nicht stillen kannst, wo du doch tagaus und tagein um diesen Hunger gebeten hast. Was wirst du dann sagen? Wenn du seine Anfrage verneinen müsstest, dann solltest du jetzt gut zuhören.
Wir beten viel, und Gott erhört jedes Gebet. Aber wissen wir was wir beten? Ganz viele schreien nach Erweckung, und Gott hört sie, aber er wird ihr Gebet noch nicht erhören, denn Gott sieht in die Herzen, und hört nicht auf den, der am lautesten schreit, sondern auf den, der in seinem Herzen bereit ist. Wenn Millionen jeden Tag um Erweckung schreien, aber nur einer von hundert wirklich bereit dafür ist, dann kann Gott das Gebet noch nicht erhören. Stellt euch mal vor: Auf eurer Schule sind 500 Schüler. 100 sagen, dass sie Christen sind. 1 von ihnen ist wirklich Christ. Dann bricht auf seiner Schule plötzlich ein Hunger nach Gott aus. Dieser eine der bereit ist, würde total überrannt werden. Deshalb kann Gott Gebet um Erweckung erst dann erfüllen, wenn bei fast allen Fürbittern auch die Bereitschaft des Herzens da ist.
1. Wie ereiche ich die Bereitschaft des Herzens?
Die Bereitschaft des Herzens kannst du überhaupt nicht erreichen, das kann nur
Gott! Und damit er das kann, müssen zuerst drei große Feinde besiegt werden.
Der erste Feind ist unser Stolz. Ihr müsst erkennen, das Gott nichts mit euch
erreichen kann, wenn ihr nicht ihn machen lasst. Wenn ihr euch nicht helfen
lasst, sondern alles selbst versucht, dann kann Gott euch nicht helfen. Also
müsst ihr erst den Stolz besiegen. Der zweite große Feind, der bist du
selbst. Bei vielen sitzt das große ICH auf dem Thron und regiert zusammen mit
dem ICH WILL und dem STOLZ. Und bevor Gott etwas mit euch erreichen kann, muss
jemand anders auf dem Thron sitzen, und dieser jemand ist unser Herr Jesus
Christus. Der dritte große Feind ist dein Wille. Man versucht oft seinen
Willen als Willen Gottes hinzustellen, aber das wird schief gehen. Sogar Jesus
hat, als er auf Erden war, und für uns gekreuzigt werden sollte gebetet und
gesagt: Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht mein,
sondern dein Wille geschehe! Unser Herr Jesus selbst hat also seinen Willen dem
Willen des Vaters unterstellt, als er noch auf der Erde war. Also müssen wir
das erst recht. Und wie schaffen wir das? Gar nicht! Das ist unmöglich! So
etwas hat Jesus geschafft, weil er Gottes Sohn ist. Aber wir schaffen das
nicht. Aber wie sollen wir dann die Bereitschaft des Herzens erlangen?
Wir müssen im Gespräch mit Gott eingestehen, das wir es alleine nicht schaffen, und ihn bitten uns zu helfen. Wir müssen uns helfen lassen. Also bete zu Gott, dass er die Feinde besiegt, und dass er auf deinem Thron sitzt. Dann hast du super Voraussetzungen die Bereitschaft des Herzens zu erreichen. Du musst auch einsehen dass du schwach bist. Aber Hey! Jesus war auch schwach! Wir sind von Natur aus schwach, und wir dürfen dass auch sein. Bete um Schwachheit! Dann bist du bereit für die Bereitschaft des Herzens!
2. Was heißt es bereit zu sein?
Erstens mal heißt es, dass Jesus dein bester Freund sein muss. Du musst eine
lebendige Beziehung mit Gott haben. Dein Herz muss ganz von seiner Liebe
durchzogen sein und er muss auch in deinem Alltag regieren! Was heißt das
jetzt? Du musst bereit dafür sein, dass Gott dein Alltag ist. Denn wenn die
Erweckung da ist, dann ist Gott dein Alltag! Dann ist das Beantworten der
Frage: Wer ist Jesus und wie kann ich sein Kind werden?, die Frage die du den
ganzen Tag beantworten musst. Bist du dazu bereit? Wenn nicht, dann hast du die
Bereitschaft des Herzens noch nicht! Willst du dafür bereit sein? Wenn ja,
dann musst du auch bereit dafür sein, dass Jesus dein Alltag ist. Er bestimmt
deinen Alltag nicht nur, er ist dann dein Alltag. Und ich sage dir, wenn Gott
dein Alltag ist, dann ist das der beste Alltag den es geben kann! Du musst auch
bereit sein dein altes Leben für diesen Alltag zurückzulassen. Und das
Zurücklassen muss radikal sein. Wenn es das nicht ist, dann taugt es nichts!
Denn Jesus hat gesagt: Wer seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist
nicht geschickt zum Reiche Gottes! Und du musst auch bereit sein für deinen
Gott zu leiden, ja zu sterben. Ich weiß, ihr seid jung und ich bin jung, und
wir machen uns wenig Gedanken über das Sterben, aber wenn Gott euer Alltag
ist, dann kann es sein das ihr dafür sterben müsst. Denn Jesus hat Johannes
offenbart: Wer durch das Schwert sterben soll, der wird durch das Schwert
getötet werde! Und ihr sollt sogar mit Freuden für Jesus leiden! Wer das
sagt? Paulus als Botschafter Jesu sagt das: Und was auch immer ich erleiden
muss, nehme ich gerne auf mich; ich freue mich sogar darüber! Das müsst ihr
sagen können, wenn ihr die Bereitschaft des Herzens habt. Wenn ihr das nicht
sagen könnt, dann betet, das Gott euch die Kraft dazu gibt!!!
3. Wann kommt die Ernte bzw. der Hunger? Doch nicht heute! Oder?
Saget ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte. Siehe, ich
sage euch, hebet eure Augen auf und beschauet die Felder; sie sind schon weiß
zur Ernte. Wir erkennen oft nicht, dass die Ernte schon auf den Feldern bereit
steht! Aber wir müssen es auch nicht erkennen. Das macht Jesus in uns! Wir
müssen nur bereit sein die Ernte einzubringen, und das können wir nur sein,
wenn wir die Bereitschaft des Herzens in uns tragen! Also muss unser ganzes
Streben und Beten erst mal darauf ausgerichtet werden, die Bereitschaft des
Herzens zu bekommen! Die Erweckung oder Ernte oder der Hunger kommen dann noch
früh genug!
Sei bereit!
